Irene in Quarantäne forever

I.

Ihre Bewegungen verliefen nur noch in Superslowmotion. Zwischendurch schlief sie immer wieder ein. Träumte. Erwachte irgendwo anders. Dark City war nichts dagegen.

Es gab keine Zeit mehr. Warum sollte es noch Eile geben?

II.

Der Krebs hatte sie geholt. Das war die neue Zeit.

Irene würde nicht mehr zum Spielen mit den anderen Kindern kommen, erklärte ihre Mutter gerade an der ach so unendlich fernen Haustüre ihrer Jugend.

III.

Irene entschloss sich, noch eine Runde in ihrem Schweiß zu kraulen. Später liess sie sich krokodilartig an das Ufer des Bettes treiben.

Aus ihrer Brusttasche der Überzeugung nahm sie das Handtuch mit dem Aufdruck ‘Krankenhaus’, Ausdruck des Dilemmas, mit dem Versuch den Diebstahl an sich zu verhindern, diesen erst zu triggern, und trocknete sich notdürftig ab.

Ob das ‘Krankenhaus’ eine deutsche Erfindung war!?

IV.

Einzig schnell war sie, wenn sie wie der Rotweintrinker die Reflexionen aus dem grauen Gesicht sich wischte, tief hustete und auf dem Papier in Prosa verwandelte.

Vielleicht war diese eine unendliche Sekunde das Leben.

V.

Der Dschungel über ihr hörte einfach auf.