Die krebsuzette.org-Initiative

In einem Satz gesagt:

krebsuzette.org entwickelt sich hiermit von einem Blog in eine Initiative.

 

“Aufgrund aktueller Prioritäten wird krebsuzette.org in der nächsten Zeit Nukleus meines leidenschaftlichen Engagements sein”,

schrieb ich vor wenigen Wochen in meinen Blogrand, und weiter:

“Nein, nein, keinerlei krebs-induzierte Verbitterung. Ganz im Gegenteil: Konstruktive Kritik ua. am Euphemismus ‘Gesundheitssystem’, pars pro toto einer ‘Kultur‘, die auf der Stufe des Individuums längst wieder der Barbarei verfallen ist.

Barbarei ob der Chuzpe von Politik, Bürokratie und Industrie, uns vorzumachen, diese Welt allen Ernstes via effizient-abstrakt makro-statistischer ‘Vernunft‘ zu einer besseren machen zu können.

Diese ‘Vernunft’ jedoch kann unsere Welt längst nicht mehr retten.”

 

Engagierte Einzelwesen widersetzen sich mit ihrem persönlichen Einsatz dieser Vernunft. Und ohne diesen Einsatz würde das System zusammenbrechen, da könnt Ihr sicher sein:

“Aktuell begeistert mich das Engagement von ÄrztInnen und PflegerInnen. Sie machen einen Unterschied, sie kreieren Wert(e), sie werden vermisst werden: wahre inspiration/leader.”

 

Aufgrund dessen, und aufgrund der im Folgenden beschriebenen Situation innerhalb dieses Euphemismusses ‘Gesundheitssystem’, müssen nun Taten folgen, krebsuzette.org sich einer Metamorphose unterziehen.

 

Situation

I.

In Zeiten ubiquitär knappster Budgets und unvermindert wachsender ‘Effizienz’-Bestrebungen, können ÄrztInnen die Therapie-Qualität nur mittels hohen persönlichen Engagements aufrechterhalten, geschweige verbessern.

II.

Ebensowenig kann heute noch die optimal pflegerische Sorge um die PatientIn in der Breite garantiert werden. Oktruierte Kompromisse sind an der Tagesordnung. Auch hier: das persönliche Engagement bestimmt die Qualität.

III.

Längst schon wurde dem Patienten der ‘Luxus’, das offensichtlich Verzichtbare, das nicht evidenz-basiert Erfolgreiche von den Verwaltern der Welt wegrationalisiert: einerseits K/örper (ie. Respekt, Raum, Quality Time, Zugang, Momentum), andererseits G/eist (ie. Betätigung, Bestätigung, Bedeutung), wie ich es nennen möchte.

Die aktuelle Kultur zwingt die klinische Therapie ieS, allein die Krankheit zu behandeln. Der Mensch, seine Lebens-Qualität und sein -Sinn bleiben auf der Strecke.

Genau jetzt aber – in der Krankheit – braucht man neben den 100% der ÄrztInnen und PflegerInnen, den ‘Luxus’ von Lebens-Qualität (‘K/örper’) und Lebens-Sinn (‘G/eist’), um die psycho- und physiologischen Konsequenzen der Diagnose und ihrer Therapie ieS zu verarbeiten und ins Heilung-bringende Gegenteil zu wenden.

 

Die Taten sollen im Moment wie folgt beschrieben sein – gegliedert in Vision und ihre Realisierung via Mission:

Vision krebsuzette.org

In dieser Melange will krebsuzette.org mit Ärzten, Pflegern und Patienten
> die ganzheitlich-integrierte Therapie T/K/G
– T/herapie ieS (Domäne der Ärzte)
– K/örper (Lebens-Qualität)
– G/eist (Lebens-Sinn)
entwickeln,
> ihre Überlegenheit vs des Status Quo validieren,
> sie mit Partnern, Freunden und Förderern realisieren.

Mission krebsuzette.org

Always laugh when you can. It is cheap medicine.
Lord Byron

Während die organisierte Medizin die T/herapie ieS gut im Griff hat, widmet sich krebsuzette.org der Entwicklung der Blaupausen von
> K/örper (Lebens-Qualität) und
> G/eist (Lebens-Sinn).
Dies in engster Abstimmung mit Ärzten, Pflegern (und Patienten), um optimale Ergebnisse und die nahtlose Integration von T/, K/ und G/ sicherzustellen.

 

Wohlwissend um die Situation bei Geld, Zeit und Human Resources, wird sich krebsuzette.org – gleichberechtigt neben der G/anzheitlichen Gesundheit inkl. K/örper und G/eist – um Aufmerksamkeit und Geld bemühen.

 

Hervorragende Mission ist also die
– Entwicklung,
– Kommunikation und
– Finanzierung
der ganzheitlich-integrierten Therapie T/K/G
– T/herapie ieS (Domäne der Ärzte)
– K/örper (Lebens-Qualität)
– G/eist (Lebens-Sinn)
via des simplen Tryptichons G/A/G:
– G/anzheitliche Gesundheit (T/K/G)
– A/ufmerksamkeit (Stimme > Blog/Presse)
– G/eld (Spenden – Sponsoring – Etat).

 

Ich weiß, keine Aufgabe für einen außerhalb des Systems Stehenden, keine Aufgabe für einen allein, und bestimmt keine Aufgabe für einen Krebskranken.

Aber sind nicht genau dies drei verdammt unvernünftig gute Gründe, das Ding anzugehen?

Stop Making Sense!

 

Ich mach’ einfach mal.
Und halt’ Euch auf dem Laufenden.