Uniklinik Düsseldorf in Aufbruchsstimmung!?

Im Laufe dieser Woche habe ich mich ein wenig aus dem Fenster meiner Krebsstation gelehnt und anlässlich einer Fragebogen-Aktion des Küchenteams diesem (auch ungefragt, meine Spezialität;) ein paar konstruktive Antworten gegeben.

Erfreulich, wie offen und ebenso konstruktiv darauf von den Verantwortlichen für das Verpflegungsmanagement, Uwe Kentsch und Peter Schröder, reagiert wurde: man bat mich mailwendend um einen Termin zum Erfahrungsaustausch. Gerade haben wir anderthalb Stunden zusammengesessen.
Ach, gäbe es hier doch überall diese ungebrochene Aufbruchsstimmung.

Eine Aufbruchsstimmung auch übrigens in den Augen jeder und jedes Einzelnen, mit denen ich länger über Wandel- und Wachstums-Potentiale in Krebs-Therapie und -Pflege spreche.
Effizienz und Effektivität müssen da gar kein Gegensatz sein. Vor allem nicht in Richtung meiner Vision Ganzheitlicher Gesundheit.

Ein Glänzen aber auch, das schnell der Tränenfeuchte weicht, sobald die gerade noch Engagierten im nächsten Moment darüber sinnieren, was sie davon abhält, ihre Ideen umzusetzen.

Es wird Zeit, mit dem Vorstand zu sprechen. Dorthin weisen alle Zeichen. Er muss die Grüne Laterne, zum Aufbruch mahnend, schwenken. Ich bin da guter Dinge.

“Ich weiß, keine Aufgabe für einen außerhalb des Systems Stehenden, keine Aufgabe für einen allein, und bestimmt keine Aufgabe für einen Krebskranken.
Aber sind nicht genau dies drei verdammt unvernünftig gute Gründe, das Ding anzugehen?”.