Warum Gott nicht mehr an den Papst glaubt – Repost 19.08.2011

Wenig Neues auf der Welt.

“Gott blickte auf die Erde und meinte, sie sei gut.

Er glaubte (und dafür mußte er nicht davon überzeugt sein), sie sei gut, da er sie nach seinem Ebenbilde geschaffen hatte. Ein kleiner Zweifel jedoch nagte an ihm: was, wenn der Mensch diese Erde nicht mehr für gut befand? Wenn er zweifeln sollte?

Also schuf er auch den Menschen nach seinem Ebenbilde. Ohne Zweifel. Er fand das gut so, und schuf Politiker, die dann auch den Menschen nach ihrem Ebenbilde schaffen wollten.

Er schaffte den Zweifel im Menschen ab, da er Teufelswerk sein mußte, denn – mal ehrlich – was gab es zu zweifeln? Nichts! Da konnte man jeden Politiker und Kleriker fragen. Der Glaube besiegt den Zweifel. Der Zweifel war Teufelswerk. Oh, hatte er das schon gesagt?

Um jeglichen Zweifel im Keime zu ersticken, schuf er den Menschen nach seinem Ebenbilde, der sich einen Gott nach seinem Ebenbilde schaffen sollte. Ein Teufelskreis! Im wahrsten Sinne des Wortes – aber was juckte das Gott?

Und einen göttlichen Wimpernschlag nachdem Gott seinen Sohn auf die Erde gesandt hatte, seine eigenen Jugendsünden zu bereinigen, betrat ein weiterer Papst die Erde, der sich seinen Gott nach seinem Ebenbilde zurechtgelegt hatte:

Einen Gott, dem es wichtiger war, daß der Papst vier Reisen in alle Himmelsrichtungen machte, statt 12,5 Millionen Menschen vor dem Hungertode zu retten (ja, auch Gott konnte rechnen, und wußte, daß 4 Reisen die Kirche 100 Millionen kosteten, genausoviele Millionen, wie laut UN nötig waren, die Hungernden in Afrika vor dem sicheren Tode zu retten).

Einen Gott, der unfehlbar war. Einen Gott, der meinte, der Hunger und die Armut, die Krankheiten und das Elend der Menschen seien reine Einbildung und durch den ebenso reinen Glauben zu besiegen. Einen Gott, der meinte, dieses Leben sei eine Prüfung des reinen Glaubens. Einen Gott, der meinte, der Erfolg des Menschen sei Gottes Werk, und sein Elend eben Schicksal.

Gott aber, als er mit dem Teufel speiste, war überzeugt, dieser Papst sei dessen Werk. Ein Papst ohne Gewissen, ohne Empathie, ohne Mitleid.

Ein Papst mit Milliarden Euro, angehäuft ohne Grund, ohne Sinn und Verstand, Milliarden und Abermilliarden um ihrer selbst willen. Statt damit zu helfen, statt damit vorbildlich voranzugehen, statt damit bescheiden zu handeln, und nicht nur zu schwatzen. Statt damit des Zimmermanns Sohnes Wunder nun mit dem Gelde der Gottesgläubigen vieler Jahrtausende zu wiederholen. Statt das Brot zu brechen, die Armen zu speisen, die Notleidenden zu retten, denen beizustehen, die wirklich Hilfe brauchten, da sie längst von Gott und der Welt verlassen zu sein schienen.

Wie konnte ein weiser Gott wie er, wie konnte ein Gott, der all dieses Elend auf seiner Erde gesehen hatte, wie konnte er in all seiner Allmacht noch diesem Papst zu Seite stehen? Wie konnte er noch guten Gewissens diesen Papst weiter sich um Kopf und Kragen reden lassen und das Ansehen und Vorbild seines Sohnes durch den Schmutz ziehen lassen?

Was nutzte es, daß dieser Papst das Land küßte, das er betrat, aber die Menschen scheinbar abgrundtief haßte? Ein Papst, der sich mit seinen Lakaien auf das Zynischste lustig machte über die Menschen und ihr Elend? Ein Papst, der alles nahm, aber nichts gab?

Wie konnte Gott noch an diesen Papst glauben, der ihn so denkbar schlecht vertrat auf Erden? Was war nur geworden aus den Menschen, daß sie diesem Papste anhingen und nicht den Worten und Taten seines eigenen Sohnes?

Hatte er selbst sich gar zu lange nicht mehr um die Menschen und um seine Erde gekümmert?”

| In diesem Sinne!
| #savingsomesouls #savingsomelives
| #humansolutions #forezeit #talkingtacheles #stopmakingsense

[Diesen Text bei facebook kommentieren, liken, sharen!]
[Blog-Updates via eMail abonnieren!]

| krebsuzette is a leadculture-Initiative.
| Outgrow Yourself, Inspire the World!