SPD: Bei der Sorgen-Partei Deutschlands stirbt mit Arbeit und Arbeiter die eigene Daseinsberechtigung aus

Sascha Lobo verfolgt einen guten und richtigen Gedanken in seiner aktuellen Kolumne zur Zukunft der Sozialdemokraten: Zurück zur Technologie-Bewältigungspartei.

Leider versteht die SPD sich weiterhin als ‘Arbeiterpartei’. Leider weiß sie  nicht, dass die Rettung des Arbeiters in seiner eigenen Transzendenz liegt, als Arbeiter über sich selbst hinauszuwachsen, etwas ‘richtiges’ (wertfrei im Sinne Zukunftsfähigkeit des Arbeiters selbst und unserer gesamten Gesellschaft) zu lernen, und eben nicht mehr Arbeiter im traditionellen Sinne zu sein. Bildung müsste also ganz oben auf der SPD-Agenda stehen.

Leider will die SPD nicht akzeptieren, dass Arbeit (im traditionallen Sinne) dem Fortschritt im Wege steht. Digitalisierung, KI, Automatisierung, Robotik, selbst Erneuerbare Energien sprechen eine deutliche Sprache, die zu verstehen die SPD sich trotzig weigert. Lieber ist sie zB gegen den Kohleausstieg. Fortschritt, Digitalisierung, Erneuerbare Energien, Klimawandel müssten eher ganz oben auf der SPD-Agenda stehen.

Ebensowenig will die SPD akzeptieren, dass mit der Arbeit (im traditionellen Sinne) der Arbeiter (im traditionellen Sinne) ausstirbt. Bedingungsloses Grundeinkommen, Rente, Lebenslanges Lernen, gar Lebenssinn- und -qualität müssten ganz oben auf der SPD-Agenda stehen.

Noch weniger will die SPD akzeptieren, dass mit dem Arbeiter (im traditionellen Sinne) der Auftrag der SPD im traditionellen Sinne (aus)stirbt. Denn damit verlöre die SPD ihre Daseinsberechtigung. Wandel, über-sich-selbst-Hinauswachsen, eine neue, relevante, zukunftsfähige Vision müsste also ganz oben auf der SPD-Agenda stehen. Keine GroKo, sondern ein Sabattical, wie wir neudeutsch sagen.

Damit gebe ich zurück an Sascha Lobo (oder Kevin Kühnert). ;)

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